Neubesetzungen im Vorstand der SPD Essen/Oldb.

Von links: Oliver Kirchner, Renate Biemann, Detlef Kolde, Dr. Sonja von Berg, Dr. Matthias Siegel, Michael Schneiders, Oliver Winkler und Simon Schneiders
Von links: Oliver Kirchner, Renate Biemann, Detlef Kolde, Dr. Sonja von Berg, Dr. Matthias Siegel, Michael Schneiders, Oliver Winkler und Simon Schneiders Bild: Sebastian Hüstege

Bei der turnusmässig abgehaltenen Mitgliederversammlung der SPD in Essen/Oldb. musste der Vorstand nach zweijähriger Funktionstätigkeit komplett neu gewählt werden. An der Parteispitze stehen weiterhin als Vorsitzender Detlef Kolde und sein Stellvertreter Oliver Winkler. Auch die weiteren Angehörigen des geschäftsführenden Vorstandes, Kassierer und Schriftführer, wurden in ihren Ämtern einstimmig bestätigt.

Michael Schneiders wird weiterhin die Kasse führen und als jüngstes Vorstandsmitglied wurde Simon Schneiders in seiner Funktion als Schriftführer bestätigt. Neue Gesichter im Vorstand ergaben die Wahlen für den erweiterten Vorstandskreis. Zunächst wurde auf der Mitgliederversammlung beschlossen, dass vier Beisitzerinnen bzw. Beisitzer den Vorstand vervollständigen sollen. Gewählt wurden Dr. Sonja von Berg, Renate Biemann, Dr. Matthias Siegel und Oliver Kirchner.

Unter den vielen Themen der kommunalpolitischen Tätigkeiten ragten insbesondere die hartnäckige Abneigung der CDU gegen das vorgelegte Jugendkonzept der SPD heraus, so wie der geplante Stromtrassenverlauf und die Abholzung von Bäumen in den letzten Tagen. Viele zeigten sich über das gemeindliche Vorgehen am Kriegerdenkmal ungehalten. Dort wurden nicht nur Äste beschnitten, sondern ganze Bäume verschwanden von der Bildfläche, ein absolutes Unding, so ein Versammlungsteilnehmer.

Die anwesenden Fraktionsmitglieder kündigten einen weiteren Antrag zum geplanten Verlauf der 380 kv-Stromleitung auf dem Gebiet der Gemeinde Essen an. Wir wollen jederzeit und ganz aktuell über den jeweiligen Sachstand der Planungen informiert werden, so Detlef Kolde. Oliver Winkler betonte: „Wir werden  einen offiziellen Anfragekatalog an die Gemeindespitze zur durchgeführten Baumfällung am Kriegerdenkmal erarbeiten, um konkrete Aussagen über die Notwendigkeit der Fällaktion zu erhalten.“